Dieses Jahr steht die Kunst- und Museumslandschaft Rotterdams im Zeichen der Fotografie. Mit der Wiedereröffnung des Nederlands Fotomuseum (am 7.2.2026) im historischen Santos-Speicher, und der Integration der Unseen Photo Fair in die diesjährige Art Rotterdam, lässt sich das reiche fotografische Erbe der Niederlande in seinem vollen Umfang entdecken und tritt mit Gegenwart und Zukunft des Mediums in Dialog.

Die Sammlung des Fotomuseums umfasst aktuell rund 6,5 Millionen fotografische Objekte, darunter etwa 80.000 Glasplattennegative und dazugehörige Positive und über 175 vollständige Fotograf:innen-Archive. Der Schwerpunkt liegt auf der analogen und dokumentarischen Fotografie des 20. Jahrhunderts. Mit dem Umzug in das denkmalgeschützte Industriegebäude geht das weltweit führende Sammlungs- und Bewahrungsmanagement neue Wege in Richtung einer vollkommen transparenten Archiv- und Museumsarbeit. Glaswände erlauben Einblicke in offene Depots sowie in Restaurierungs- und Konservierungswerkstätten.

Die renommierte Art Rotterdam, Plattform für die neuesten Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst, integriert die spannende Unseen Photography Fair in ihr Ausstellungsprogramm und verleiht damit der Fotografie eine wichtige Stimme in der zeitgenössischen Kunst.

Die niederländische Kulturmetropole ist eine Stadt der Kontraste, der herausragenden Architektur und der Kreativität. Das Depot Boijmans Van Beuningen besticht durch seine spektakuläre, verspiegelte Fassade. Auf dem Dach des 2025 eröffneten Fenix Museum für Migrationsgeschichte führt eine ikonische Treppenkonstruktion (Tornado) zu einem atemberaubenden Aussichtsturm.